Brushpen ist nicht gleich Brushpen

Am Donnerstag startet der Ink Sketching Kurs der Adventure Art Academy – Zeit also, meine Materialien zusammenzustellen. Wir zeichnen dort mit Füller und einem Brush Pen.

Mir war klar, dass es Brushpens gibt, die mit wasserlöslicher Tinte, mit wasserfester Tinte oder mit „Filzstift“ (also durch Chromatographie auftrennbar) gefüllt sind. Mir war klar, dass es festere und weichere Minen gibt.

Ich habe auch (ganz unten im Bild) einen Wassertankpinsel, den ich mit normaler Tinte aus dem Tintenfass befüllt habe.

Trotzdem war ich mit Wikipedia der Meinung, dass Brush Pens MARKER seien, also eine Spitze aus Filz hätten. Gleichzeitig habe ich mich gewundert, warum ich mit meinen Brush pens einige Dinge einfach nicht tun kann.

Und jetzt schlägt Claire für den Ink Sketching Kurs den Pentel Pocket Brush oder den Kuretake No 13 vor. Und die haben beide HAARE statt Filz, sind also quasi wie mein mit Tinte gefüllter Wassertankpinsel.

Jetzt habe ich erste Erfahrungen mit dem  Pentel Brush Pen gemacht – cooles Teil!

Und weiter recherchiert. Auf Englisch unterscheidet man „Marker oder Felt Brush pens“ von „Bristle oder hairy Brush pens“. Jepp. Einen guten Beitrag mit hifreichen Fotos gibts hier zu sehen, einen weiteren Beitrag hier.

Aufpassen also, wenns um „Brush pens“ geht – die sind ein weites Feld!

 

 

Silke zeichnet unterwegs und experimentiert im Studio mit Farbe. Auf Skizzenlabor dokumentiert sie Reisezeichnungen, Farbstudien und andere visuelle Untersuchungen – mit Neugier, wechselndem Erfolg und ohne Anspruch auf abschließende Ergebnisse.

Skizzenlabor

Draußen skizzieren. Drinnen experimentieren.

Hier wird gezeichnet, beobachtet, ausprobiert und gelegentlich etwas verstanden.

Draußen entstehen Skizzen von Orten, Landschaften und Reiseeindrücken. Nicht als vollständige Dokumentation, sondern als Versuch festzuhalten, was mir aufgefallen ist und was mich beschäftigt hat.

Im Studio geht die Untersuchung weiter. Dort wird mit Farbe experimentiert: Mischungen, Kontraste, Farbharmonien, Fehlversuche und unerwartete Entdeckungen.

Skizzenlabor ist kein Portfolio und kein Lehrbuch. Es ist ein Arbeitstagebuch. Ein Ort für Notizen, Studien, Experimente und Fragen, auf die es oft noch keine Antwort gibt.

Manche Versuche gelingen. Andere liefern interessante Nebenbefunde.

Beides wird dokumentiert.

Vieles hier ist vorläufig. Fast alles ist ergebnisoffen.