Aquarellpapier ist ein ewiges Thema – ich weiß. Diese Woche habe ich mal wieder unzählige Versuche gemacht. Auf gutem Baumwoll-Papier ist es einfach leichter zu arbeiten, keine Frage. Aber mit etwas Mühe kriege ich ähnliche Effekte auch auf Zellulose-Papier hin.

Und auch gelernt: Baumwolle ist nicht gleich Baumwolle, es kommt auf das „Sizing“ an (auf Deutsch wohl „Leimung“, ich meine aber die Oberflächenbehandlung und die Stoffe, die außer Hadern noch im Papier sind). Ohne dieses Sizing verhielte sich Aquarellpapier ja wie ein Stück Küchenpapier…
Ich mag natürlich gute 100% Hadern Papiere, für unterwegs aber brauchen die mir manchmal zu lange zum Trocknen. Außerdem genügt mir Celluslosepapier, wenn ich in Ink mit nur etwas „spot colour“ (also einigen Farbakzenten ohne viel Wasser und Verläufe) arbeite. Und für reine Tuschezeichnungen brauche ich auch kein Aquarellpapier.
Mal sehen, wie ich dieses Dilemma löse, wenn ich ab Frühling wieder länger auf Reisen bin! Schleppe ich verschiedene Papiere mit? Beschränke ich mich auf „ink & spot colour“?




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