Ich mag keine deckenden oder halb-deckenden Aquarellfarben

Das Gute an den Kursen von Liz Steel ist für mich, dass sie dazu auffordert, den eigenen Weg zu gehen. Dazu gehört es, herauszufinden, welche Materialien man mag  – und welche nicht.

ICH mag definitiv keine deckenden oder halbdeckenden Aquarellfarben. Blöderweise sind im Horadam 12-Grundkasten ziemlich viele halbdeckend oder deckend.

Enthaltene Farbtöne: 215 Zitronengelb, 224 Kadmiumgelb hell, 349 Kadmiumrot hell, 353 Permanent Karmin, 494 Ultramarin feinst, 492 Preußischblau, 519 Phthalogrün, 534 Permanentgrün Oliv, 655 Lichter Ocker, 649 Engl.-Venezianisch Rot, 663 Sepiabraun, 780 Elfenbeinschwarz

Kadmiumgelb hell ist halbdeckend

Permanent Karmin ist halbdeckend

Kadmiumhellrot ist deckend

Preußisch Blau ist halbdeckend

Permanentgrün Oliv ist halbdeckend

Lichter Ockerist deckend

Englisch Venezianisch Rotist deckend

Sepiabraun ist halbdeckend

Elfenbeinschawarz brauche ich sowieso nicht.

Macht 9 von 12 Farben, die nicht die meinen sind.

Jetzt experimentiere ich mit transparenten oder semi-transparenten Farben von Roman Szmal. Die ersten Tests gefallen mir – später dazu mehr.

Spoiler: Aquarius Orange und French Ultramarine geben ein super Buff! 🙂

 

Silke zeichnet unterwegs und experimentiert im Studio mit Farbe. Auf Skizzenlabor dokumentiert sie Reisezeichnungen, Farbstudien und andere visuelle Untersuchungen – mit Neugier, wechselndem Erfolg und ohne Anspruch auf abschließende Ergebnisse.

Skizzenlabor

Draußen skizzieren. Drinnen experimentieren.

Hier wird gezeichnet, beobachtet, ausprobiert und gelegentlich etwas verstanden.

Draußen entstehen Skizzen von Orten, Landschaften und Reiseeindrücken. Nicht als vollständige Dokumentation, sondern als Versuch festzuhalten, was mir aufgefallen ist und was mich beschäftigt hat.

Im Studio geht die Untersuchung weiter. Dort wird mit Farbe experimentiert: Mischungen, Kontraste, Farbharmonien, Fehlversuche und unerwartete Entdeckungen.

Skizzenlabor ist kein Portfolio und kein Lehrbuch. Es ist ein Arbeitstagebuch. Ein Ort für Notizen, Studien, Experimente und Fragen, auf die es oft noch keine Antwort gibt.

Manche Versuche gelingen. Andere liefern interessante Nebenbefunde.

Beides wird dokumentiert.

Vieles hier ist vorläufig. Fast alles ist ergebnisoffen.