Eine von Liz‘ assigments im Foundations Kurs ist, etwas „seasonal“ zu malen, also etwas passend zur Jahreszeit.
Was eignet sich das besser als Kekse? 😉

Wie seit Neuestem fast immer, habe ich die Aufgabe als Herausforderung verstanden und sie gleich mehrfach und in unterschiedlichen Techniken ausgeführt – Ink, Aquarell, Aquarellstifte, Neocolor. Wobei mir – zu meinem allergrößten Erstaunen – auffällt, dass ich wieder keine Version in Ink & Watercolour gemacht habe!
DAS passiert mir dauernd, seitdem ich Liz‘ Watercolour Kurs durchgearbeitet habe und es erstaunt mich. Ink UND Watercolour war immer meins. Und jetzt plötzlich vergesse ich die TInte buchsäblich??? Da drüber nachdenken!!
Was habe ich gelernt? Es fällt mir noch schwer, die Perspektive der Schüssel, aber vor allem das Volumen der Kekse richtig wiederzugeben (oder so, wie ich mir das vorstelle…). Manche Kekse sehen wie Muscheln aus, nicht im Bild ist eine Studie, in der der Keks so voluminös wie eine Kartoffel ausschaut. Ich muss dringend Schattieren üben – in allen Medien.
Ich merke auch, dass ich kleine Skizzen gewohnt bin. Male ich überlebnsgroß – also den Mini-Ikea-Keksteller nahezu formatfüllend in A5 – dann fällt mir das schwer. Kleiner ist dagegen kein Problem. Muss ich häufiger Kleines groß malen???? Gebäude auf A6 – kein Problem für mich. Aber Kekse auf A5… 😉
Trotzdem freue ich mich über die Skizzen. Ich hatte Spaß dabei. Ich habe viel gelernt. Ich habe mich getraut, etwas zu skizzieren, was nicht Landschaft oder Gebäude ist 😉
Nebenbei: Ohne genau diese Kekse kann es bei uns kein Weihnachten geben. Es sind keine traditionellen deutschen Weihnachtskekse, sondern ein Keksrezept, das ich als Teenager von einer Freundin übernommen habe. Aber seit rund 40 Jahre gehören sie fest zu unserem Weihnachten.