Slots in meiner Aquarell-Palette

Im Watercolour Kurs von Liz Steel wird man (u.a. natürlich) angeleitet, sich seine eigene Palette zusammenzustellen.

Mir wird immer klarer, dass ich „Slots“ zu vergeben habe (einige Jahre im Dienste der Luftfahrt haben ihre Spuren hinterlassen 😉 ???).

Ich brauche:

3 warme Primärfarben, davon 1 frz. Ultramarin

3 kalte Primärfarben

3 „muted primaries“ – was ist die beste deutsche Bezeichnung – gedämpfte Primärfarben? I.d.R ein transparentes Ocker, ein Indigo oder blaues Paynesgrey und ein roter Erdton wie Venetian Red.

1 Mischgrün (das ich ausschließlich zum Mischen benutze – aktuell ein Phtalo-Grün, das mit Permanent Karmin viele tolle Graus ergibt)

1 Schnellgrün (das ich direkt aus dem Napf verwenden kann, wenn es schnell gehen muss)

1 Buff Titanium (damit’s im Zweifel schnell geht…)

1 Braun, möglichst nur 1 Pigment, granulierend und transparent (ja, ich habe noch Träume 🙂 – die ersten Testkandidaten sollten diese Woche hier eintreffen)

1 Neutral tint (der Ton heißt auf Deutsch tatsächlich „Neutraltinte“, was ich für eine grobe Fehlübersetzung halte), also einen neutralen Farbton, der sich i.d.R. aus 3 Primärpigmenten ergibt

1 Lasurorange

und alle möglichst ohne PBk.

Ich habe gerne im Kasten:

1 Potters Pink

1 schreiende Kontrastfarbe wie Opernrosa o.ä.

Macht zusammen 14 Slots. Und die passen in einen 12 Kasten, wenn alle etwas zusammenrücken.

Und bei dem Kasten – das nur nebenbei – brauche ich einen, der im Deckel DREI große Mischmulden hat (und nicht zwei). Ich brauche eine für Grün, eine für Braun und eine für Grau.

Im Kasten auf dem Foto ist noch meine Kurspalette zu sehen, da sind noch einige Kandidaten in verschiedenen Versionen drin. Den muss ich gelegentlich nochmal ausmisten.

Silke zeichnet unterwegs und experimentiert im Studio mit Farbe. Auf Skizzenlabor dokumentiert sie Reisezeichnungen, Farbstudien und andere visuelle Untersuchungen – mit Neugier, wechselndem Erfolg und ohne Anspruch auf abschließende Ergebnisse.

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